Neues Wohnprojekt für psychisch Kranke: Pfalzklinikum und Bauhilfe Pirmasens schaffen neues Betreuungsangebot

Immer wieder stellt sich Bauhilfe Pirmasens mit innovativen Wohnprojekten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen. Anfang September fiel der offizielle Startschuss für ein weiteres maßgeschneidertes Angebot. Im Fokus steht die Betreuung von jungen Erwachsenen mit herausforderndem Verhalten. Kooperationspartner dieses anspruchsvollen Betreuungskonzeptes ist das Pfalzklinikum.

Rund 680.000 Euro investierte die städtische Tochtergesellschaft in das inklusive Wohnprojekt für psychisch kranke Menschen. Dazu wurde eine leerstehende Immobilie der Bauhilfe Pirmasens innerhalb der Wohnanlage am Berliner Ring modernisiert. Das dreigeschossige Objekt, Baujahr 1972, stand bisher leer und wurde baulich passgenau auf die spezifischen Bedürfnisse der künftigen Bewohner zugeschnitten. Im Haus Nummer 24 entstanden Wohneinheiten für sechs stationäre Plätze sowie Räume, die optimale Voraussetzungen für die Tagesstruktur bieten. Außerdem wurden notwendige Flächen für Fachpersonal und für ein ambulantes Angebot geschaffen.

Ganz bewusst haben sich die Projektträger für das Angebot im Herzen des Stadtteils Kirchberg, einem beliebten Wohngebiet, entschieden. „Mit der fußläufigen Nähe zur zentralen Innenstadt sowie einer umfassenden Infrastruktur mit Einzelhandel, Supermarkt und öffentlichem Personennahverkehr eignet sich die Immobilie hervorragend für die vorgesehene Verwendung“, ist Ralph Stegner, Geschäftsführer der Bauhilfe Pirmasens, überzeugt. Das Wohnprojekt für junge psychisch kranke Menschen bediene einen besonderen Teilmarkt mitten in einer guten Nachbarschaft mit entsprechendem Potenzial, so Stegner weiter.

Auch im Pfalzklinikum wird das neue Angebot positiv bewertet. „Mit der Bauhilfe Pirmasens haben wir einen Partner gefunden, der uns dabei unterstützt, das neue Betreuungskonzept für junge Erwachsene auch räumlich gut umzusetzen. Wir verwirklichen damit einen aktuellen Bedarf junger Erwachsener. Denn Untersuchungen in Deutschland und weltweit zeigen eine Zunahme seelischer Beeinträchtigungen auch bei 14- bis 24-Jährigen. Durch das neue Angebot können wir dieser Zielgruppe besser gerecht werden und hoffentlich auch nachweislich chronische Krankheitsverläufe frühzeitig reduzieren“, sind sich Pfalzklinikum-Geschäftsführer Paul Bomke und sein Stellvertreter René Berton einig.