Das Pirmasenser Messehochhaus in der Dankelsbachstraße 19

Die Anfänge der Messe liegen in den 50er Jahren und gehen einher mit der Entwicklung der Schuhindustrie der Stadt Pirmasens. In Verbindung mit dem Wachstum der Schuhproduktion fanden auch die ersten Messen in Pirmasens statt, zu Hochzeiten fanden sich hier bis zu 70.000 Besucher wieder. Im Jahr 1955 gab es die erste internationale Messe für Schuhfabrikation in der Stadt. Auch die PLW-Ledermesse und Verbrauchermessen wie die „hageha“ lockten Tausende von Besuchern in die Stadt. In unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Messegelände entstand hier 1958 das sogenannte Messehochhaus mit für die Zeit dreizehn hochmodernen Wohnungen mit Zentralheizung, Aufzug und Balkon. Dazu bezog die Stadtbücherei hier von Anfang an ihr neues Quartier, was bis zum heutigen Tag Bestand hat. Früher war zudem das Kultur- und Verkehrsamt im Gebäude untergebracht.

Insgesamt stehen einschließlich eines Nebengebäudes 1466 Quadratmeter Nutzfläche, dazu drei Garagen und drei PKW-Stellplätze zur Verfügung. Die Nachfrage nach den Wohnungen ist nach wie vor sehr gut – bedingt durch die innenstadtnahe Lage und die Aufwertung der unmittelbaren Umgebung – zum Beispiel durch den anliegenden Dr.-Robert-Schelp-Platz und das Medicenter.

Foto: Stadtarchiv Pirmasens